Corporate Innovation Leistungen

Corporate Innovation

Skizze. Corporate Innovation: Von der Idee zum Geschäftsmodell

Innovationsfördernde Strukturen in Startups, KMUs und Konzernen

Durch Stefanie’s Tätigkeiten im Bereich Corporate Innovation für Startups, mittelständische Unternehmen und in Innovationsabteilungen deutscher Konzerne, hat sie die unterschiedlichen innovationsfördernden Strukturen und Methoden im praktischen Arbeitsalltag erlebt und etabliert.

Wissenschaftliche Kenntnisse sammelt sie seit ihrem Studium an der Köln International School of Design. Diese vertiefte sie unter anderem als studentische Mitarbeiterin bei sedes (Service Design Research) und als freiberufliche Projektleiterin in der Service Science Factory in Maastricht.

Stefanie’s Leistungen fokussieren sich auf folgende Corporate Innovation Themenbereiche:

  • Quick Check der bestehenden innovationsfördernden Strukturen und Prozesse
  • Entwicklung von neuen Strukturen und Prozessen
  • Optimierung von bestehenden Strukturen und Prozessen
  • Aufbau von Corporate Innovation Teams
  • Identifizierung von themenrelevanten Trends, Startups und Branchen

Sie benötigen in einem der oben genannten Bereiche Unterstützung oder wollen sich beraten lassen? Nehmen Sie hier Kontakt auf. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!


Corporate Innovation – warum sie so wichtig ist

Der internationale Wettbewerb ist stärker geworden! Durch die voranschreitende Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien hat sich der Arbeitsalltag drastisch geändert. Die Globalisierung hat dazu geführt, dass sich die eigene Konkurrenz nicht länger auf die lokal ansässigen Unternehmen beschränkt. Unternehmen auf der anderen Seite der Welt können zu direkten Mitbewerbern werden. Aus einer One-Man-Show kann binnen kürzester Zeit ein Existenz bedrohender Konkurrent erwachsen.

Diese schnellen Veränderungen bieten aber auch Vorteile. Die daraus entstehenden Chancen können zu einem Aufblühen des eigenen Unternehmens führen. Aber nicht allen Unternehmensformen fällt es leicht einen positiven Nutzen aus den raschen Entwicklungen zu ziehen.

Gerade große oder aus traditionellen Strukturen erwachsene Unternehmen tun sich schwer. Diese sind schwerfälliger im Umgang mit Veränderungen. Über Jahre oder gar Jahrzehnte etablierte Traditionen und Prozesse erschweren einen Wandel. Die bestehenden Prozesse und Strukturen dienen nicht dazu, um das eigene Tun zu hinterfragen und neue Ideen in ertragreiche Geschäftsmodelle zu verwandeln.

Aus diesen Gründen ist es für Unternehmen sehr wichtig, sich mit dem Thema Corporate Innovation auseinander zu setzen. Es ist erforderlich, eigene Strukturen und Prozesse zu entwickeln und zu etablieren. Werden neue Ideen nicht zielgerichtet in Innovationen verwandelt, kann das Unternehmen schnell den Anschluss verlieren. Und dies gilt es zu vermeiden. Die Maßnahmen dazu dürfen aber den Arbeitsalltag des restlichen Unternehmens nicht negativ stören.

Corporate Innovation und Prozesse

Innovation bedeutet nicht einfach eine neuartige Idee zu haben. Innovation ist die Kombination aus einer neuartigen Idee mit einem profitablen Geschäftsmodell. Und der Weg von einer Idee bis zum profitablen Geschäftsmodell kann weit und anstrengend sein. Um diesen Weg zielgerichtet zu gehen und die vorhandenen Ressourcen klug zu nutzen, sind definierte Prozesse notwendig. Und auch wenn es nicht danach klingt: Innovation und Prozesse widersprechen sich nicht. Richtig eingesetzt sind sie das perfekte Paar.

Manche „Innovatoren“ rollen dennoch mit den Augen, wenn sie mit der Umsetzung oder Entwicklung von Prozessen konfrontiert werden. Denn Prozesse haben einen schlechten Ruf. Und oft sogar aus gutem Grund. Zumindest immer dann, wenn bereits bestehende Prozesse unreflektiert eingesetzt werden, um damit Innovationen zu entwickeln.

Hat sich ein Unternehmen bisher noch nicht mit der Entwicklung von Innovationen auseinandergesetzt, existieren keine geeigneten Prozesse. Die Idee, bestehende Prozesse für die Entwicklung von Innovationen zu nutzen, ist eine sehr schlechte. Ein Zitat von Albert Einstein fasst es sehr gut zusammen: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Man muss die Tatsache bedenken, dass die bisher bestehenden Prozesse einen gänzlich anderen Zweck haben. Die Prozesse dienen ursprünglich u.a. dazu, das Bestehende aufrecht zu halten und dienen nicht dazu das Bestehende aus einer anderen Perspektive zu betrachten oder alles permanent zu hinterfragen. Berechtigter Weise! Denn sonst würde der Arbeitsalltag in einem unstrukturierten Chaos enden. Entfremdet man die Prozesse nun ihrem ursprünglichen Zweck, kann es deshalb dazu führen, dass eine Idee schon im Keim erstickt wird.

Eigene Prozesse und Methoden sind wichtig

Es existieren bereits zahlreiche, von Experten gestaltete, Innovationsprozesse und Methoden. Zu den Bekanntesten zählen sicherlich Steve Blank’s Customer Development (Definition, englisch; Buchempfehlung, englisch) oder Ash Maurya’s Running Lean (Buchempfehlung, englisch; Buchempfehlung, deutsch). Als Orientierung und Einstieg sind sie super. Für die Umsetzung im eigenen Unternehmen empfiehlt es sich aber einen eigenen Prozess zu entwickeln. Dieser sollte sich an dem Unternehmen und seinen Themen orientieren.

Genau wie ein Corporate Design – das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens – ist es angebracht auch die Corporate Innovation individuell zu entwickeln. Dazu gehören neben den Prozessen auch definierte Regeln und Rollen. Die daraus abzuleitende Innovationsstrategie muss klar definiert sein und in allen Bereichen des Unternehmens etabliert werden.

Die Strategie beginnt bereits bei der Evaluierung von wichtigen Trends und Entwicklungen, die das eigene Geschäft bereichern können. Die daraus entstehenden Ideen sollten nicht willkürlich behandelt werden. Es ist wichtig, diese nach definierten Kriterien zu bewerten. Der daran anschliessende Prozess des Testens und Skalierens definiert, wie Ideen gemanagt werden. Es empfiehlt sich nicht jede Idee als eigenständiges Projekt zu behandeln, dass von dem unternehmenspolitischen Geschick des leitenden Intrapreneurs abhängig ist.

Pflicht sind hier einheitliche Prozess, die für alle Bereiche des Unternehmens gelten. Es gilt Best-Practices zu identifizieren und eine Messbarkeit zwischen den Projekten möglich zu machen. Der Prozess muss so definiert sein, dass er einfach wiederholt und als eine Art „Blaupause“ auch für andere Ideen genutzt werden kann, um dies in ein profitables Geschäftsmodell zu verwandeln. Auch wenn die Prozesse klar definiert sind, gilt hier: eine gewisse Flexibilität muss möglich sein.

Herausforderungen

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, eine Corporate Innovation in Ihrem Unternehmen zu etablieren, gratuliere ich Ihnen zu diesem Schritt! Aber Sie stehen nun vor mindestens zwei Herausforderungen. Zum Einen müssen Sie parallel zu Ihrem Arbeitsalltag neue Strukturen aufbauen. Zum Anderen haben die neuen Strukturen einen gänzlich anderen Zweck als alles bisher Bestehende, nämlich all dies permanent zu hinterfragen und kontinuierlich zu verändern.

Sie sollten sich nun als erstes die Frage stellen, ob Sie über die Ressourcen verfügen, parallel zu Ihrem Arbeitsalltag eine Task Force für die Corporate Innovation aufzustellen. Ebenso, ob bereits Erfahrungen und Strukturen in Ihrem Unternehmen im Bereich Corporate Innovation vorhanden oder gar etabliert sind.

Machen Sie sich bewusst, dass Strukturen und Prozesse, die der Entwicklung von Innovationen dienen, gänzlich anders, teilweise sogar gegensätzlich zu den Strukturen sind, die Sie aktuell in Ihren Arbeitsalltag umsetzen.

Deshalb müssen diese wiedersächlichen Strukturen und Prozesse gut durchdacht und angelegt sein, damit sie sich mit den bestehenden Strukturen befruchten. Diese im Idealfall vielleicht sogar weiterentwickeln und sowohl Bestehendes aufrecht erhalten, als auch Neues schaffen können.

Es kann gegebenenfalls Sinn machen, Ihre „Task Force Corporate Innovation“ zumindest für die Anfangszeit frei zu lassen. Das bedeutet örtlich (z.B. in einem Coworking Space) als auch strukturell. Das gibt Freiraum für die Entwicklung von neuen Strukturen, die dann nach und nach in ihrem Unternehmen eingesetzt und umgesetzt werden können.

Sie Interessieren sich für die oben genannten Themen?
Gerne unterstützt Stefanie Sie durch Leistungen in den folgenden Themenschwerpunkten:

  • Quick Check der bestehenden innovationsfördernden Strukturen und Prozesse
  • Entwicklung von neuen Strukturen und Prozessen
  • Optimierung von bestehenden Strukturen und Prozessen
  • Aufbau von Corporate Innovation Teams
  • Identifizierung von themenrelevanten Trends, Startups und Branchen

Sie benötigen in einem der oben genannten Bereiche Unterstützung oder wollen sich beraten lassen? Nehmen Sie hier Kontakt auf. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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